@Cobra

5 Beiträge / 0 neu
Letzter Beitrag
Tippix
@Cobra

Hallo Cobra, nachdem ich im alten Forum nur noch alle halbe Jahre mal lese, aber mich definitiv nicht mehr äußere, meine Frage an Dich also hier, in der Hoffnung, daß Du sie auch liest.
Ich zitiere Dich aus dem Fussball-BuLi-Forum, wenn Du erlaubst:

„...die kontroversen Themen wird er (Benedikt XVI.) wohl ohnehin ignorieren und stattdessen den üblichen vergeistigt-realitätsfremden Sermon ablassen...“

Wo bleibt Deine Einlassung dazu, wo er nun seinen "vergeistigt-realitätsfremden Sermon" abgelassen hat ?
Oder hat er Dir gar allen Wind aus den Segeln genommen, die ja eh nur durch heiße Luft aufgebläht waren ?
Nun gut, kleine Geister können mit dieser historischen Rede natürlich wenig anfangen, außer vielleicht nachvollziehbare Auslassungen erwartungsgemäß kleinkariert zu bemäkeln.
Aber Du bist ja kein Kleingeist, gell !?

CobraBora
Re: @Cobra

Sorry, ich habe das erst jetzt gelesen.

Meine Aussage bezog sich darauf, dass es genügend wichtige und auch kontroverse Themen gegeben hätte, zu denen viele Gläubige sich eine Aussage und vielleicht auch ein bisschen Bewegung erhofft hatten. Zölibat, Empfängnisverhütung, Homosexualität, die Missbrauchsfälle... also alles eher praktische, konkrete Themen. Wie erwartet hat er diese Themen links liegen gelassen und stattdessen eine Rede gehalten, die eher von philosophischen Fragen gekennzeichnet war.

Das ist natürlich sein gutes Recht, und er hat für die Rede auch recht viel Lob bekommen, ich kann aber nicht erkennen wie er auf diese Weise die katholische Kirche in Deutschland und in der Welt voranbringen will. Aber vielleicht will er das ja auch gar nicht, manche meinen ja, dass er eine Fokussierung auf traditionelle Kirchenwerte und damit eine Schrumpfung betreibt, indem er moderne Tendenzen bewusst ausgrenzt. Letztendlich vertritt er ja auch heute schon nur eine Minderheit der Christen in Deutschland.

Gast
Re: @Cobra

CobraBora schrieb:

Sorry, ich habe das erst jetzt gelesen.

Meine Aussage bezog sich darauf, dass es genügend wichtige und auch kontroverse Themen gegeben hätte, zu denen viele Gläubige sich eine Aussage und vielleicht auch ein bisschen Bewegung erhofft hatten. Zölibat, Empfängnisverhütung, Homosexualität, die Missbrauchsfälle... also alles eher praktische, konkrete Themen. Wie erwartet hat er diese Themen links liegen gelassen und stattdessen eine Rede gehalten, die eher von philosophischen Fragen gekennzeichnet war.

Das ist natürlich sein gutes Recht, und er hat für die Rede auch recht viel Lob bekommen, ich kann aber nicht erkennen wie er auf diese Weise die katholische Kirche in Deutschland und in der Welt voranbringen will. Aber vielleicht will er das ja auch gar nicht, manche meinen ja, dass er eine Fokussierung auf traditionelle Kirchenwerte und damit eine Schrumpfung betreibt, indem er moderne Tendenzen bewusst ausgrenzt. Letztendlich vertritt er ja auch heute schon nur eine Minderheit der Christen in Deutschland.

Liebe Cobra, schön, wieder mal was von dir zu hören/lesen !

Immer noch ganz der alte: Nicht viel bis gar nix verstehen, aber trotzdem an allem und jedem rummäkeln. Außer an deinen Würsten selbstredend, gell.
War mir natürlich klar, daß auch du mit diesen abgedroschenen, dümmlichen Vorhaltungen kommst, die irgendwie jeder nur nachplappert, ohne den geringsten Anschein zu erwecken, auch nur mal eine Sekunde nachgedacht zu haben.
Aber na ja, what shall's, wie unser guter, alter, seliger Bundesheini sagen würde.

Von meiner Seite nur soviel: Du irrst, wie eigentlich immer.
Die Katholiken stellen mittlerweile die Mehrzahl der deutschen Christen.
Und auf die 2% der gesamten Weltkatholiken kommt es nicht unbedingt immer nur in erster Linie an.
So vermessen sind die nicht.
Die anderen 1,2 Milliarden würden sich das gewiss auch verbeten.

Liebe Grüße aus Ffm

CobraBora
Re: @Cobra

Gast schrieb:

CobraBora schrieb:

Sorry, ich habe das erst jetzt gelesen.

Meine Aussage bezog sich darauf, dass es genügend wichtige und auch kontroverse Themen gegeben hätte, zu denen viele Gläubige sich eine Aussage und vielleicht auch ein bisschen Bewegung erhofft hatten. Zölibat, Empfängnisverhütung, Homosexualität, die Missbrauchsfälle... also alles eher praktische, konkrete Themen. Wie erwartet hat er diese Themen links liegen gelassen und stattdessen eine Rede gehalten, die eher von philosophischen Fragen gekennzeichnet war.

Das ist natürlich sein gutes Recht, und er hat für die Rede auch recht viel Lob bekommen, ich kann aber nicht erkennen wie er auf diese Weise die katholische Kirche in Deutschland und in der Welt voranbringen will. Aber vielleicht will er das ja auch gar nicht, manche meinen ja, dass er eine Fokussierung auf traditionelle Kirchenwerte und damit eine Schrumpfung betreibt, indem er moderne Tendenzen bewusst ausgrenzt. Letztendlich vertritt er ja auch heute schon nur eine Minderheit der Christen in Deutschland.

Liebe Cobra, schön, wieder mal was von dir zu hören/lesen !

Immer noch ganz der alte: Nicht viel bis gar nix verstehen, aber trotzdem an allem und jedem rummäkeln. Außer an deinen Würsten selbstredend, gell.
War mir natürlich klar, daß auch du mit diesen abgedroschenen, dümmlichen Vorhaltungen kommst, die irgendwie jeder nur nachplappert, ohne den geringsten Anschein zu erwecken, auch nur mal eine Sekunde nachgedacht zu haben.
Aber na ja, what shall's, wie unser guter, alter, seliger Bundesheini sagen würde.

Von meiner Seite nur soviel: Du irrst, wie eigentlich immer.
Die Katholiken stellen mittlerweile die Mehrzahl der deutschen Christen.
Und auf die 2% der gesamten Weltkatholiken kommt es nicht unbedingt immer nur in erster Linie an.
So vermessen sind die nicht.
Die anderen 1,2 Milliarden würden sich das gewiss auch verbeten.

Liebe Grüße aus FfM

Ich glaube nicht, dass es in Deutschland mehr Angehörige der katholischen Kirche gibt als Angehörige anderer christlicher Glaubensgemeinschaften und solche Christen, die keiner Kirche (mehr) angehören - oder hast du da andere Zahlen?

Da ich zu letzterer Gruppe gehöre, registriere ich die Aussagen sowie Nicht-Aussagen des Papstes ohnehin nur mit einem gewissen Achselzucken. Für die Betroffenen ist es allerdings sehr schade, dass er keinen Schritt z.B. auf Geschiedene / Wiederverheiratete oder Homosexuelle zu gehen bereit ist. Das ist nun mal gesellschaftliche Realität, ohne dass es einer christlich geprägten Gesellschaft wirklich Schaden zufügen würde. Wenn der Kirche solche Grundsätze wichtiger sind als Realitäten, muss sie halt damit leben, dass sich die reale Gesellschaft nach und nach abwendet.

Grüße aus Aschebersch Wink

Gast
Re: @Cobra

CobraBora schrieb:

Gast schrieb:

CobraBora schrieb:

Sorry, ich habe das erst jetzt gelesen.

Meine Aussage bezog sich darauf, dass es genügend wichtige und auch kontroverse Themen gegeben hätte, zu denen viele Gläubige sich eine Aussage und vielleicht auch ein bisschen Bewegung erhofft hatten. Zölibat, Empfängnisverhütung, Homosexualität, die Missbrauchsfälle... also alles eher praktische, konkrete Themen. Wie erwartet hat er diese Themen links liegen gelassen und stattdessen eine Rede gehalten, die eher von philosophischen Fragen gekennzeichnet war.

Das ist natürlich sein gutes Recht, und er hat für die Rede auch recht viel Lob bekommen, ich kann aber nicht erkennen wie er auf diese Weise die katholische Kirche in Deutschland und in der Welt voranbringen will. Aber vielleicht will er das ja auch gar nicht, manche meinen ja, dass er eine Fokussierung auf traditionelle Kirchenwerte und damit eine Schrumpfung betreibt, indem er moderne Tendenzen bewusst ausgrenzt. Letztendlich vertritt er ja auch heute schon nur eine Minderheit der Christen in Deutschland.

Liebe Cobra, schön, wieder mal was von dir zu hören/lesen !

Immer noch ganz der alte: Nicht viel bis gar nix verstehen, aber trotzdem an allem und jedem rummäkeln. Außer an deinen Würsten selbstredend, gell.
War mir natürlich klar, daß auch du mit diesen abgedroschenen, dümmlichen Vorhaltungen kommst, die irgendwie jeder nur nachplappert, ohne den geringsten Anschein zu erwecken, auch nur mal eine Sekunde nachgedacht zu haben.
Aber na ja, what shall's, wie unser guter, alter, seliger Bundesheini sagen würde.

Von meiner Seite nur soviel: Du irrst, wie eigentlich immer.
Die Katholiken stellen mittlerweile die Mehrzahl der deutschen Christen.
Und auf die 2% der gesamten Weltkatholiken kommt es nicht unbedingt immer nur in erster Linie an.
So vermessen sind die nicht.
Die anderen 1,2 Milliarden würden sich das gewiss auch verbeten.

Liebe Grüße aus FfM

Ich glaube nicht, dass es in Deutschland mehr Angehörige der katholischen Kirche gibt als Angehörige anderer christlicher Glaubensgemeinschaften und solche Christen, die keiner Kirche (mehr) angehören - oder hast du da andere Zahlen?

Da ich zu letzterer Gruppe gehöre, registriere ich die Aussagen sowie Nicht-Aussagen des Papstes ohnehin nur mit einem gewissen Achselzucken. Für die Betroffenen ist es allerdings sehr schade, dass er keinen Schritt z.B. auf Geschiedene / Wiederverheiratete oder Homosexuelle zu gehen bereit ist. Das ist nun mal gesellschaftliche Realität, ohne dass es einer christlich geprägten Gesellschaft wirklich Schaden zufügen würde. Wenn der Kirche solche Grundsätze wichtiger sind als Realitäten, muss sie halt damit leben, dass sich die reale Gesellschaft nach und nach abwendet.

Grüße aus Aschebersch Wink

Hallo Cobra, du hast von "einer Minderheit der CHRISTEN in Deutschland" geschrieben, nicht von einer Minderheit in der Gesamtgesellschaft.
Mit knapp 25 Mio stellen Katholiken zur Zeit die Mehrheit unter den deutschen Christen.
Das war bis vor kurzem noch anders, da waren es die Lutheraner. Aber diese Wendehälse... ach, lassen wir das.

Wie gesagt, 2 Prozent der Gesamtkatholiken sind nicht das Maß aller Dinge, nach dem sich alles und jeder richten sollte, auch nicht der Papst, nur weil er Deutscher ist.
Und das Lustige daran, ausgerechnet die, die deine genannten Probleme mit Papst und Kirche haben, sind auch die, die ansosnten üüüüberhaupt nix mit der Kirche am Hut haben.
Also warum, bitte, machen sie sich dann die Probleme der Kirche ?
Und die Probleme gibt es offenbar auch nur verstärkt in Deutschland.
In anderen Ländern werden der Zölibat, Homo-Ehe, Rolle der Frau etc. längst nicht so thematisiert wie in diesem Missionsland hier.
Warum sollte der Papst dann ausgerechnet sich der Fragesteller hier explizit annehmen, zumal sie, wie gesagt, eh nix mit der Kirche zu tun haben (wollen) ?
Weil die Medien es gerne so hätten ? Jou.
Um die paar Tausend vom Kirchenaustritt zurückzuhalten ? Jou.
Die würden sowieso austreten, um die paar Kröten, die sie dann sparen, verkonsumieren zu können.

Die Deutschen hatten schon immer ein Problem: Sie überschätzen sich zumeist maßlos.
Gut, daß der deutsche Papst das genau weiß und nicht nach der Pfeife der Dummbabbler hier tanzt.

Außerdem gibt es weiß Gott andere, elementarere Probleme in der Welt, als Homo-Ehe etc.
Der Papst hat den Politikern, die drauf und dran sind, alles an die Wand zu fahren und zudem wieder feudalistische Verhältnisse schaffen, kräftig ins Gewissen gespuckt und grundsätzliche Fragen zu Naturrecht und positivem Recht angesprochen.
Und das war gut so und absolut nötig.
Er hat von allen Seiten Beifall bekommen und das vollkommen zurecht.
Ich selbst habe die Rede auch von Anfang bis Ende gehört und war tief beeindruckt.
Wer in diesem Zusammenhang und in Kenntnis der augenblicklichen Weltlage dann auch noch die Enzyklika "Caritas in veritate" gelesen hat, weiß, wie wichtig sie war und was die drängendsten Probleme in dieser Welt sind.

Gruß
Willy